Im Rahmen der Reihe .mbr monthly und in Kooperation mit dem Labor für Bildungsphilosophie der Universität zu Köln werde ich am 31.5.2011 (um 16:00 Uhr, in Rm 244) einen Gastvortrag mit dem Titel “Watch, Edit, Mash and Tube it. Film-Bildung in postkinematographischen Zeiten” halten.
Ich freue mich schon sehr darauf. Und alle die sich für Fragen der Film-Bildung und der aktuellen Medienkultur interessieren und (zufällig) in Köln weilen, sind herzlich eingeladen.

HAFPA – Hamburger Forschungsgruppe für Psychoanalyse – ist der Name einer Arbeitsgruppe, die sich mit der Psychoanalyse nach Freud unter der Massgabe der Klinik und der Kulturtheorie beschäftigt. Entsprechend diesem von der Psychoanalyse entworfenen Feld ist die Arbeitsgruppe aus Psychoanalytikern und Psychoanalytikerinnen sowie Studenten, Promovenden und Lehrenden aus verschiedenen Disziplinen wie Erziehungs- und Literaturwissenschaften zusammengesetzt.

Die Arbeitsgruppe veranstaltet für den 27.-29. Mai 2011 unter dem Titel Bildungen und Wirkungen des Über-Ich in Kultur und Klinik eine Tagung, welche die Struktur dieser von Freud erschlossenen Instanz in den Dimensionen der Klinik, der Wissenschaften, der Kunst und der Politik zu erkunden sucht.
Ort der Tagung ist der Jüdischer Salon im Café Leonar, Grindelhof 59, 20146 Hamburg.
Die Tagung ist als Arbeitstagung konzipiert mit dem Ziel, einen regen Austausch zwischen den Gästen, den Vortragenden und den Mitgliedern der Arbeitsgruppe in Gang zu bringen.

Die Vortragsthemen gliedern sich in vier Schwerpunkte:
– Das Über-Ich und die Frage der Schuld
– Das Über-Ich und die Frage der Tradition
– Das Über-Ich und die Frage der Klinik
– Techniken und Apparaturen des Über-Ich

Ich werde auch mit einem Vortrag dabei sein, der nach der technischen und technologischen Konstiution des Über-Ich fragt.
Alle an dem oben skizzierten Themenkomplex Interessierten sind herzlich eingeladen zu kommen, mit zu diskutierten und die dringlichen Fragen zum Über-Ich und seinen Wirkungen weiter zu denken.

Anmeldung/Information:
Adrienne van Wickevoort Crommelin
Hufnerstr. 3, 22083 Hamburg
Tel./Fax: +49 (0) 40 76 90 98 14
adrienne.crommelin@googlemail.com
Es wird um Anmeldung bis zum 30.04.2011 gebeten.

Teilnahmegebühr:
80 Euro (Darin sind das Buffet am Freitagabend und Getränke enthalten.)

Überweisung (mit Vermerk “Tagung Mai 2011″):
U. Dünkelsbühler
Kontonummer 8554870
BLZ 200 905 00
netbank
BIC GENODEF1S15
IBAN DE37 2009 0500 0008 5548 70

Weitere und genauere Informationen zur Tagung finden sie hier: HAFPA_Ueberich_Programm

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Elisabeth Sattler hat in der aktuellen Ausgabe der Erziehungswissenschaftlichen Revue (EWR 8, Nr.6) den Sammelband “Medien, Technik und Bildung” (Paderborn: Schöningh 2009) rezensiert.

Das Buch, so Sattler, schließe “eine Thematik auf, die seit längerer Zeit und aus verschiedenen Perspektiven diskutiert wurde und wird, nicht zuletzt, weil in den bereits vorliegenden Diskussionen das Medienverständnis in seiner Relation zum Bildungsverständnis zumeist diffus bleibt.” Ziel des Bandes sei es daher, “einige der in diesen Diskursen zum Ausdruck kommenden begrifflichen und theoretischen Probleme zum Gegenstand der bildungsphilosophischen Analyse und Diskussion zu machen” (8f.). Der Band trägt diesem Ziel sicherlich Rechnung, auch wenn die sehr diversen theoretischen wie thematischen Zugänge kaum mehr erlauben, von vielen Gemeinsamkeiten dieser Auseinandersetzung zu sprechen.”

Zur krititschen Würdigung des Buches schreibt Sattler: “Die Bandbreite der Beiträge spannt sich von kritischen, problemaufschließenden Texten über heuristische und Forschungsmethoden explorierende hin zu (ethisch-) positionierten Texten, die mitunter erstaunliche Kombinatoriken von Theorieeinsätzen wagen. Als großer Gewinn kann das Buch unter der Perspektive gelesen werden, dass es ‚der Intention der Herausgeber folgend‚ eine grundlagenorientierte Forschungsarbeit im Bereich Medien, Technik und Bildung initiiert, die manche Beiträge auch einlösen. Ob das Buch auch im weiteren Bereich der Medienpädagogik Resonanz findet, bleibt zu hoffen. Pessimistisch gestimmt ließe sich das Unbehagen äußern, dass manche Beiträge auf einem hohen Level von – im Einzelnen zu schätzender – Eigensprachlichkeit und Eigenlogik in der breiten medienpädagogischen Praxis und Theorie wohl kaum Eingang finden werden. Doch vielleicht ermöglicht das Buch auch hier einen ersten Schritt zu einem weiteren gemeinsamen pädagogischen Denken – die jeweiligen Differenzierungen und Unterschiedlichkeiten der Zugänge anerkennend.”