//aktuell

“Lehrer-Performances. Spiel/Filmbeispiele” in Kooperation mit der [FuL] Forschungs- und Le[ ]rstelle der Universität Hamburg, Fakultät 4: Fachbereich Erziehungswissenschaft, Sektion 1: Ästhetische Bildung und Bildungstheorie.
Bisher gezeigte und diskutierte Filme:
01. Der Wald vor lauter Bäumen (D 2003, Ade)
02. Die Feuerzangenbowle (D 1944, Weiss)
03. Harry Potter 1-3 (USA 2001-2005, Columbus/u.a.)
04. 187 (USA 1997, Reynolds)
05. Sein und Haben (F 2002, Phillibert)
06. Lacan: Conferences du Louvain, 1972 (F 1972, Wolff)
07. Beruf Lehrer (D 2006, Pradetto/Schadt)
08. Blackboard Jungle (US 1955, Brooks)
09. Guten Morgen, Herr Grothe (D 2007, Kraume)
10. Der blaue Engel (D 1930, Sternberg)
11. Die Klasse (F 2008, Cantent)


    //abgeschlossen

“Pädagogik des Films” in Kooperation mit dem Metropolis-Kino, Hamburg (zugleich HauptseminarAEW, Fakultät4: Fachbereich Erziehungswissenschaft, Universität Hamburg, 2004)
Filme vermitteln uns lange schon Selbst- und Weltbilder und tragen zu ihrer Veränderung bei. Jetzt wird Film bildungsrelevant. Die Bundeszentrale für politische Bildung entwickelt einen Filmkanon für Schulen. Dabei kann Film nicht nur Gegenstand institutionalisierter Bildung sein, sondern selbst bildend wirken. Dieses Seminar eröffnet eine Sequenz zur Filmpädagogik, die von der pädagogischen Wirkung des Films ausgeht und diese theoretisch entwickelt. Im Zentrum der Sequenz steht die Filmphilosophie von Gilles Deleuze.
Gezeigte Filme:
Die Geschichte der Nana S. (Vivre sa vie; F 1962,Godard)
versch. Kurzfilme (USA, Griffith/Hince)
Der Mann mit der Kamera (SU 1929, Vertov)
Ringo. Höllenfahrt nach Santa Fee (Stagecoach; USA 1939, Ford)
Muriel oder Die Zeit der Wiederkehr (F 1963, Resnais)
Die Lady von Shanghai (USA 1947, Welles)

“Alles nur Traum?” mit Eckhard Haschen und dem Metropolis-Kino, Hamburg, Okt./Nov.2002
Der Traum war schon seit den ersten Tagen des Films für den Film von großem Interesse. Auch heute noch ist der Traum ein Phänomen, das sich »aufdrängt« filmisch umgesetzt zu werden. Viele Filmemacher haben sich im Laufe des kaum vergangenen, letzten Jahrhunderts an der Bebilderung des Traums versucht. Die einen mit großem, andere wiederum mit nur mäßigem Erfolg. Das mag an den – dem Traum inhärenten – Schwierigkeiten seiner Darstellbarkeit liegen.
Anläßlich der Ballung des Traumthemas im Kinofilm um die »Jahrtausendwende« (Love Me, Eyes Wide Shut, Mullholland Drive, Vanilla Sky u.a.) versucht die Reihe entlang einer Auswahl von Filmen des vergangenen Jahrhunderts auf schon gemachten filmischen Versuche zum Traum zurückzublicken.
Die Reihe will sich vor dem Hintergrund psychoanalytischer Theorie dem Phänomen des Traums widmen, um darauf einzugehen, wie die einzelnen Filmemacher das Verhältnis vom Menschen zum Traum und zur Wirklichkeit interpretieren – alles das unter Berücksichtigung der Grenzen der Darstellbarkeit des Films, versteht sich.
Gezeigte Filme:
Sherlock Jr. (USA 1924, Buster Keaton) – Im Vorprogramm: Le voyage dans la lune (Georges Méliès, 1902) und Daydreams (Keaton, 1922)
The Wizard of Oz (USA 1939, Victor Fleming)
Laura (USA 1944, Otto Preminger)
Detour (USA 1945, Edgar G. Ulmer)
Vertigo (USA 1958, Alfred Hitchcock)
Point Blank (USA 1967, John Boorman)
A Nightmare On Elm Street (USA 1984, Wes Craven)
Total Recall (USA 1990, Paul Verhoeven)
In Dreams (USA 1999, Neil Jordan)
The Matrix (USA 1999, Andy und Larry Wachowski)
Abre los ojos (E/F 1997, Alejandro Amen√°bar)
Vanilla Sky (USA 2001, Cameron Crowe)
Eyes Wide Shut (USA 1999, Stanley Kubrick)
Mulholland Drive (USA 2001, David Lynch)