//aktuell

KurzFilmSchule
Seit 2007 arbeite ich mit der KurzFilmSchule zusammen. Die KurzFilmSchule ist ein Projekt der KurzFilmAgentur Hamburg e.V. in Zusammenarbeit mit der Kulturbehörde Hamburg. Seit 2004 führt sie mehrtägige Kurzfilmworkshops für Kinder und Jugendliche an Hamburger Schulen durch, mit dem Ziel, die Filmbildung der Schüler- und LehrerInnen durch eine ästhetisch-künstlerische Praxis mit Film voranzubringen. Das Experimentieren mit bewegten, audiovisuellen Bildern steht dabei im Vordergrund und eröffnet Chancen auf ein komplexes und reflektiertes Verständnis von Film, dessen Funktions- und Wirkungsweisen. Damit das gelingen kann, werden die Workshops und Filmprojekte von Hamburger Filmkünstlern durchgeführt. Sie bringen ein umfangreiches ästhetisches Bild- und Filmwissen sowie praktische Erfahrungen aus der Filmarbeit in die Schulen ein.


    //abgeschlossen

Ästhetische Film-Bildung
[Laufzeit: 01/2007 - 07/2011]
Dem Film wird bildende Wirkung unterstellt. Viele der bisherigen theoretischen Anstrengungen, den Film mit seinen Wirkungen auf die Zuschauer zu verstehen, ignorieren aber die komplexe, eigenartige Medialität des Films, indem sie den Film wie einen Text behandeln oder ihn einer prädikativen Begriffssprache unterwerfen, beispielsweise die audiovisuellen, bewegten und multiperspektivischen Bilder des Films auf ihren sichtbaren und nacherzählbaren Inhalt reduzieren.
Meine Forschung konzentriert sich daher auf das Anästhetische/das Mediale des Mediums Film: auf seine notwendigerweise unsichtbaren, unhörbaren und unbewussten – konventioneller sinnlicher Wahrnehmung nicht direkt zugänglichen – Formierungen. An ausgewähltem Filmmaterial sollen aus bildungstheoretischer Perspektive die Relationen von technisch und symbolisch-kulturell modellierter Information und subjektiver Bildung befragt werden. Damit kommt am Modell des Films der ästhetische Wahrnehmungsprozess des Subjekts in seiner medialen, körperlichen und zeitlichen Strukturiertheit in den Blick.
Das Forschungsvorhaben strebt damit zweierlei an: (1) die Erweiterung und Korrektur vorliegender Aussagen bezüglich der Film-Erfahrung und ihrer bildenden Wirkungen auf das Subjekt und (2) die Formulierung eines Beitrages zur Vielfalt ästhetischer Bildungstheorien am Modell des Films.
Die Zwischenergebnisse dieser (noch fortzusetzenden) Forschung sind unter dem Titel »Film-Bildung. Studien zu Film und Theorie in Bildung« zusammengefasst (und als Dissertation an der Universität Hamburg eingereicht).

Psychoanalyse und Film
[Laufzeit: 04/2006 - 2008]
Podcastprojekt zusammen mit Tim Schmidt und Gereon Wulftange: “[...] Jeder Podcast widmet sich vor dem Hintergrund psychonalytisch-inspirierter Filmtheorie einem Film. [...] Die Gespräche entstehen entlang unserer je individuellen Filmerfahrungen, den Irritationen und damit verwickelten Interessen am jeweiligen Film. Bisher sind Sendungen zu den Filmen “187″, “Fight Club”, “Eyes Wide Shut”, “Caché” und “Lost Highway” entstanden.”