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Literalität und Altersgruppen

Bereits die erste LEO Studie im Jahr 2010 hatte gezeigt: Die kulturpessimistische These, für geringe Literalität seien vor allem jüngere Erwachsene ‚verantwortlich‘, lässt sich durch die empirischen Ergebnisse entkräften. Auch für LEO 2018 gilt: Anteilig sind ältere Altersgruppen stärker von geringer Literalität betroffen. Und entsprechend tragen sie auch stärker zum Gesamtphänomen bei. Gleichzeitig hat sich auch die Alterszusammensetzung der Bevölkerung (und folglich die Zusammensetzung des Studiensamples) in Richtung eines höheren Durschnittsalters verändert. Diese Ergebnisse sind in einem PDF-Dokument zusammengefasst: LEO 2018 Geringe Literalität und Altersgruppen.

English version of the LEO questionnaire

The LEO questionnaire was translated into English for information purposes. The survey itself was only carried out in the German version. Please feel free to download the English version of the LEO questionnaire.

 

LEO 2018: 6,2 Millionen gering literalisierte Erwachsene

Auf der Tagung der Nationalen Dekade für Alphabetisierung und Grundbildung wurden die Ergebnisse der Studie LEO 2018 – Leben mit geringer Literalität der Öffentlichkeit vorgestellt. Für das BMBF gab Staatssekretär Christian Luft die Zahlen bekannt. Der Vorsitzende der Kultusminister-Konferenz, Prof. Dr. R. Alexander Lorz, kommentierte die Zahlen aus Sicht der Länder. Prof. Dr. Anke Grotlüschen und Prof. Dr. Heike Solga (Sprecherin des LEO-Beirats) berichteten detailliert über den Trend zwischen 2011 und 2018.

Die Ergebnisse: Rund 6,2 Millionen Deutsch Sprechende Erwachsene im Alter zwischen 18 und 64 Jahren sind gering literalisiert, haben also Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben. Das sind 12,1 Prozent der entsprechenden Gesamtbevölkerung. In der Systematik der Studie entsprechen ihre Lese- und Schreibkompetenzen den Alpha-Levels 1 bis 3.

Pressebroschüre

Die Hauptergebnisse liegen in Form einer Pressebroschüre vor. Diese können Sie hier als PDF-Dokument herunterladen.

Video-Vorträge von Anke Grotlüschen zu den Hauptergebnissen der Studie

Die Hauptergebnisse der Studie liegen auch in Form einer videobasierten Präsentation vor. Über diesen Link, den Sie auch gern weiterleiten dürfen, erreichen Sie den Video-Vortrag.
(Link-Adresse: https://lecture2go.uni-hamburg.de/l2go/-/get/v/24578)

Anhand von drei Fragen  zu LEO gehen wir in einer weiteren Videopräsentation detailliert auf die Frage ein, wie der Rückgang der Zahl gering literalisierter Erwachsener zu erklären ist.

Über diesen Link erreichen Sie den Video-Vortrag „Drei Fragen zu LEO“. Auch diesen Link dürfen Sie gern weiterleiten.
(Link-Adresse: https://lecture2go.uni-hamburg.de/l2go/-/get/v/24737)

Fragebogen der LEO-Studie veröffentlicht

Der Fragebogen, der bei der LEO-Studie zum Einsatz kam, enthält eine Reihe von Fragen zu schriftbezogenen Alltagspraktiken und zur selbsteingestuften Kompetenz in verschiedenen Lebensbereichen (Digitales, Finanzen, Gesundheit, Politik). Sie können hier den Fragebogen als PDF -Dokument herunterladen.

Beitrag in „Zahnmedizin und Gesellschaft“

Die LEO-Studie widmet sich inhaltlich unter anderem der Frage gesundheitsbezogener Praktiken und Grundkompetenzen. Passend dazu erschien in der Ausgabe 2/2017 der Zeitschrift „Zahnmedizin und Gesellschaft“ ein Beitrag über Ergebnisse der ersten LEO-Studie und ein Ausblick auf die aktuelle Studie (Klaus Buddeberg, Lisanne Heilmann, Anke Grotlüschen). Das Heft behandelt den Schwerpunkt „Mundgesundheitskompetenz in Deutschland“.
Download des Beitrags

Beitrag in hlz – Zeitschrift der GEW Hamburg

In der Dezemberausgabe 2017 der hlz – Zeitschrift der GEW Hamburg erschien unter dem Titel „Analphabetismus – Verbreiteter als gedacht. Lesen und Schreiben kann auch im Erwachsenenalter ein Problem darstellen“ ein Beitrag von Klaus Buddeberg und Anke Grotlüschen, der sich mit Ergebnissen von Kompetenzstudien auseinandersetzt und auch einen Vorabblick auf die neue LEO-Studie wirft.

Beitrag im Alfa-Forum: LEO-Grundbildungsstudie 2017/2018

Deckblatt des Alfa-Forum, Heft Nummer 91In der Ausgabe Frühjahr 2017 (Nr. 91) des Alfa-Forums erschien der Beitrag „LEO-Grundbildungsstudie 2017/2018“ von Franziska Bonna, Klaus Buddeberg und Caroline Euringer. Das Alfa-Forum wird herausgegeben vom Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung. Die Ausgabe Frühjahr 2017 widmet sich der „Nationalen Dekade für Alphabetisierung und Grundbildung. Das Alfa-Forum ist zu beziehen über den Bundesverband, online unter www.alphabetisierung.de.


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